Weisswein

Weisswein wird in der Schweiz oft als Apéro-Wein oder zum Fondue getrunken. Weisswein kann aber noch viel mehr. Bei unseren Deutschen Nachbarn wird Weiss zu (fast)allem getrunken egal ob auf der Terrasse zum grillieren oder zu Geschmorten aus der Pfanne. Ich habe vor ein par Jahren die Weissen als Speisebegleiter entdeckt und trinke seit dem viel mehr Weissweine.

 

PIWI in Weiss

Bei den Weissen sind die pilzwiderstandsfähigen (PIWI) Sorten schon relativ Verbreitet und die Auswahl ist grösser als bei den Roten. Während bei den Roten viele Sorten noch in der Testphase sind werden die Weissen zum Teil schon breit Angebaut und es konnte schon viel Erfahrung gesammelt werden. Auch meine Auswahl beweist, dass die PIWI Sorten den Vergleich mit Traditionellen Sorten nicht zu fürchten brauchen. 

Mir persönlich sind diese Sorten sehr wichtig und ich glaube fest daran, dass diese sich längerfristig durchsetzen werden. Es lohnt sich diese Sorten zu probieren, da diese zum Teil ganz andere geschmackliche Facetten aufweisen.

 

Weiss ohne Holz

Weisse im Stahltank ausgebaut (wie fast immer in der Schweiz) passen hervorragend zu Käsegerichten, Fisch oder Weissem-Fleisch. Die Weine dürfen auch bei keinem Apéro fehlen.

Weine mit einer strafen Säure (Riesling, Sauvignon Blanc) passen ideal zu deftiger Bratwurst oder Kotelett vom Grill und Geschmorten aus dem Topf.

 

Weiss in Holz

Weisse können aber noch viel mehr. Winzer im nahen Ausland und einige Mutige in der Schweiz setzen auch bei Weissweinen auf den Ausbau im Grossen-Holz. Der Wein erhält dadurch zusätzliche Aromen und Komplexität. Die Textur wird cremiger.

Sie passen sehr gut zu hellem Fleisch oder auch zu Asiatischen Speisen. Zu empfehlen sind diese Weine auch ganz ohne Speisebegleitung so kommen die einzelnen Geschmacksnuancen besser zu Geltung.