Publikation: 28.12.2020

letzte Aktualisierung: 28.12.2020


vegane Weine

Ein erster Gedanke könnte sein, dass Überreste von Insekten auf den Trauben in den Wein gelangen. Der wahre Grund dafür ist aber ein ganz Anderer.

Wein ist nach der Gärung trübe und wird anschliessend geklärt. Beim Klären, auch Schönen genannt, werden tierische Hilfsmittel wie Hausenblase (Schwimmblase von Hausen/Beluga, Stören und Welsen), Gelatine, Proteine aus Milch (Kasein) oder Eiern (Ei-Albumin) dem Wein zugesetzt. Das Schönen dient dazu, die Säfte und Weine zu klären, Trübstoffe zu entfernen und biochemisch zu stabilisieren. Als Beispiel, bei einer Schönung mit Albumin werden auf 100 Liter Wein drei Eier verwendet. Bei der Schönung mit Gelatine sind es 5 – 30 Gramm. Die Hilfsstoffe werden nach dem Prozess entfernt. Es ist jedoch auch möglich einen Wein vegan zu schönen. Dafür werden mineralische und pflanzliche Substanzen eingesetzt wie z.B. Bentonit (Tonmineral), Kohle, Papier und pflanzliche Präparate aus z.B. grünen Erbsen.

Oder aber der Wein wird gar nicht erst geschönt und trübe verkauft. Gerade dieser Naturwein findet immer mehr an Anklang. So auch in unserem Sortiment. Natürlich und vegan.

 

Weiterführende Informationen:

Was sagen die Bio-Labels zu veganem Wein?

vegane weine

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