Unsere Partner


Azienda Agricola Bianchi, Arogno (CH)

Das Weingut wurde erst 1998 von Marcy und Alberto als typischer Mischbetrieb gegründet. Neben Wein gibt es vor allem viel sehr empfehlenswerten Tessiner Honig, Oliven, Essig, Hochprozentiges und vieles mehr. Eine Tessiner Spezialität ist dabei der Nocino aus grün geernteten Haselnüssen. Von Anfang an wurden alle Produkte nach biologischen Richtlinien hergestellt und sind heute auch Bio-Suisse zertifiziert. In den Rebbergen stehen vor allem neue Rebsorten wie Solaris und Johanniter. Es werden aber auch traditionelle Sorten wie Merlot nach den Richtlinien von Bio-Suisse bewirtschaftet. Heute sind vor allem die Söhne Martino und Gabriele für den Weinbau verantwortlich, die beide sehr gut ausgebildet sind. Sie führen das Werk ihrer Eltern weiter und engagieren sich im ganzen Tessin für die biologische Landwirtschaft. 2017 wurde ein neuer Weinkeller gebaut, bei dem der Wein nach dem Gravitationsprinzip befördert wird und so der Stromverbrauch gesenkt werden kann.



bioweingut Sitenrain, Meggen (CH)

Nach der Abzweigung von der Hauptstrasse in Meggen, schlängelt sich der idyllische Weg durch die Reben hoch, bevor man am wunderschön gelegenen, mit Sicht über dem Vierwaldstättersee thronenden, Bio-Weingut Sitenrain ankommt. Bereits bei der Anfahrt durch die Wohnquartiere entlang dem See, lässt sich erahnen warum nachhaltiger und umweltschonender Weinbau hier eine ganz besondere Bedeutung hat. Dieser ursprüngliche Bauernhof wurde im Jahre 2000 von Ueli Breitschmied erworben und in sechs Jahren zu einem Weinbaubetrieb ausgebaut, bis im 2006 die ersten Reben gepflanzt werden konnten. Heute umfasst der von Nora Breitschmid geführte Betrieb eine Rebfläche von 4.5ha, hauptsächlich in Sitenrain und einem kleinen Teil etwas tiefer in Richtung See. Bemerkenswert ist, dass Noras Weine bei nationalen und internationalen Wettbewerben regelmässig ausgezeichnet werden und jeweils viele Punkte erhalten. Nora setzt sich zudem stark für nachhaltigen Rebbau ein, unter Anderem seit 2021 als Vorstandsmitglied von Piwi Schweiz. So verwundert es nicht, baut sie in ihrem Bio zertifizierten Betrieb ausschliesslich neue Rebsorten an.



Bosshart+Grimm Bio-Weingärten, berschis (CH)

Die Familien Bosshart und Grimm haben das Glück, am Walensee in einer der schönsten Weinregionen des Landes Wein machen zu können. Auch wenn die 1500 mm Regen pro m2 und Jahr das Leben als Winzer nicht einfach machen. Rund 14 ha stehen in dem Gebiet unter Reben zumeist mit Blick auf den Walensee. Vorherrschend in der Region ist die Sorte Pinot Noir. Das Weingut wurde 1985 mit dem Kauf des Zwicky-Wingerts durch Esther und Bruno Bosshart gegründet. 1990 stand eine Erweiterung des Betriebes an und Romy Grimm, die Schwester von Esther, trat in den Betrieb ein. Der Betrieb wird heute von ihren Söhnen Philipp Bosshart und Mathias Grimm geleitet. Bosshart + Grimm haben sich schon früh den resistenten Sorten zugewannt. Heute machen diese einen Anteil von ca. 60% aus, Tendenz steigend. Bruno Bosshart ist auch aktiv im Verein Piwi Schweiz.

Im Keller stehen viele verschiedene grössen an Lagertanks aus Edelstahl und Barriques. Wegen den engen Platzverhältnissen sind keine grösseren Holzfässer zu finden. Die vielen kleinen Tanks ermöglichen es jedoch nicht nur einzelne Chargen als Lohnkelterei nach Kundenwunsch auszubauen, sondern auch kleine Mengen von neuen Sorten zu Keltern und so immer wieder mal was Neues auszuprobieren.



ChÂteau d'arcole, Saint-emilion (FR)

Es war Jean Barthes Glück am gleichen Tag zu heiraten wie es Napoleon tat. Jean, der im Dienste von Napoleon stand, bekam dafür einige Goldstücke, für die er Reben in Saint Emilion kaufte. Daraus wurde zuerst Château Pont d’Arcole und danach nur noch Château d’Arcole. Der Name geht auf die siegreiche Schlacht Napoleons um die Arcole-Brücke in Norditalien Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Das Weingut wurde in der Familie Barthe von Generation zu Generation weitergegeben und wird heute von Véronique Barthe und Philippe Gardère geleitet. 

 

Auf den 5 ha Reben werden 70% Merlot und 30% Cabernet Sauvignon kultiviert. In der alten Scheune aus dem letzten Jahrhundert, wird zur Vinifikation mit kleinen rotierenden horizontal liegenden Edelstahlfässern gearbeitet. Der Saft fliesst danach ohne pumpen zu müssen, direkt in die teilweise neuen Barriques, wo er je nach Jahrgang 14 – 18 Monate ausgebaut wird. Speziell an einigen der neuen Barriques ist, dass diese nicht ausgebrannt, sondern mit heissem Wasser «ausgekocht» werden. Im Frühling wird der Wein ohne Filtration abgefüllt. Auf Château d’Arcole wird seit den 1960er Jahren biologisch gearbeitet. Es ist damit das älteste nach biologischen Ansätzen arbeitende Weingut in Saint-Emilion und heute zusätzlich nach AB-Bio und Demeter zertifiziert. Nachhaltigkeit wird auf Château d’Arcole grossgeschrieben, denn zusätzlich wird bei der Flasche, im Vergleich zu herkömmlichen Flaschen, 10% an Gewicht eingespart, was Co2 Emissionen senkt. Ihre Verpackung erhielt sogar einen Innovationspreis.

 



Château Peybonhomme-les-Tours, cars (FR)

Das Weingut existiert seit 1985 und wird heute in der 6. Generation von Catherine, Jean-Luc, Rachel und Guillaume Hubert bewirtschaftet. Einen schönen Blick über die fast 100 ha Reben und die Gironde erhält man vom Turm des im 17. Jahrhundert erbauten Châteaus. Die Biodiversität spielt der Familie eine sehr grosse Rolle, warum die Rebberge durchzogen von Wiesen, Blühstreifen und Hecken sind, in denen viele Tiere leben.

Angebaut werden vor allem Merlot, Cabernet Franc und Malbec, als Spezialität seit einigen Jahren auch Weisse Sorten wie Semillon und Sauvignon Blanc. Seit Jahren werden die Reben nach der biodynamischen Lehre von Rudolf Steiner bewirtschaftet. Das Weingut ist Demeter zertifiziert.

 

Neben dem Château Peybonhomme-les-Tours bewirtschaften Sie seit 1997 zusätzlich das Château La Grolet ganz in der Nähe.



CK-Weine,Schinznach-Dorf (AG)

Seit 10 Jahren werden die Reben auf dem Weingut nach den Richtlinien von BioSuisse und seit zwei Jahren nach biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet. Mit dem Anbau von neuen Sorten, schaffen sie eine wichtige Grundlage für naturnahen Rebbau und Weinkelterung frei von chemischen Hilfsstoffen. Ihre 3 ha Reben wachsen in den Gemeinden Schinznach-Dorf und Thalheim und neben den traditionellen Sorten werden 5 neue Sorten angebaut. Ihre Verantwortung nehmen Sie nicht nur gegenüber Tier und Pflanzen war, sondern auch gegenüber den Menschen. So unterstützen Sie mit einem Teil des Erlöses aus einer Spezialabfüllung die Cuarani-Indianer, die Ureinwohner der subtropischen Urwälder von Argentinien, Paraguay und Brasilien.



Clavadetscher, Malans (CH)

Die besten Lebensmittel für die Kunden herzustellen, das ist ihr Ziel. Das Weingut Clavadetscher aus dem bündnerischen Malans ist ein Mischbetrieb, der neben edlen Tropfen auch hochwertiges Fleisch produziert. Mutterkuhhaltung, freilaufende Hühner und eine Pferdepension gehören ebenfalls zum Betrieb. Der Familienbetrieb umfasst rund eine Hektar Reben, hauptsächlich mit Pinot Noir bestockt. Roman Clavadetscher und Valérie Cavin arbeiten in beiden Bereichen nach den Richtlinien von BioSuisse. 

Clavadetschers nehmen im Graubünden nicht nur im Weinbau eine Vorreiterrolle ein, sondern auch in der Geflügelhaltung. In den mobilen Ställen werden nicht nur die weiblichen Küken aufgezogen sondern auch die Hähne.



diroso, Turtmann (CH)

Bei unseren Freunden von Diroso wird Service grossgeschrieben. Gäste die mit dem Zug anreisen, werden persönlich am Bahnhof in Truttmann abgeholt. Ist der Weinkeller gut erreichbar direkt an der Hauptstrasse ausserhalb von Truttmann gelegen, findet man ihre Reben an wunderschönen Sonnenhängen zwischen Vispertal und Varen. Die Familie Baumann pflegt auf ihren 4 Hektaren unter Anderem ca. 15 nachhaltige Rebsorten, welche einen Anteil von ungefähr 50% der angebauten Fläche ausmachen. Nach eigener Erfahrung, ist das Wallis durch die topografische Lage, besonders gut für resistente, nachhaltige Rebsorten geeignet. Die Familie ist heute in der Lage diese Reben umweltschonend und ohne die Verwendung von Pflanzenschutzmittel zu bewirtschaften. Ein Versprechen an die Natur! Auf eine Zertifizierung wurde verzichtet.

Das Weingut wurde 1998 von Hans-Peter und Irene Baumann gegründet und aufgebaut. Seit der Lese 2019 wird das Weingut von Diego und Roman in zweiter Generation geführt. Sonja die Schwester ist nach Frankreich gezogen und unterstütz ihre Brüder bei dem Etikettendesign und önologischen Fragen.

Ach übrigens, wer bei den Baumanns ein Glas zu viel getrunken hat, kann gleich im hauseigenen Bed and Breakfast übernachten. Ein Besuch lohnt sich!



Domaine de beudon, Fully (VS)

Marion und Jacques Granges haben das Weingut 1971 übernommen. Nach dem Tod von Jacques 2016 führt nun Marion das Weingut weiter. Seit der Übernahme haben Jacques und Marion versucht möglichst ohne Pestizide auszukommen und stellten bereits 1992 auf biodynamischen Anbau um. Die Domaine de Beudon ist BioSuisse und Demeter zertifiziert.  Bewirtschaftet werden in Beudon 6 ha Reben auf 740 - 890 Meter über Meer. Angebaut werden vor allem traditionelle Rebsorten, mit Chambourcin und Divico aber auch zwei neue Sorten. Daraus werden ca. 16 verschiedene Weine gekeltert. Die Weine aus Beudon scheinen in der Flasche speziell gut zu reifen, weshalb von einigen Weinen auch ältere Jahrgänge erhältlich sind. Das müssen Sie versuchen - es lohnt sich.

Beudon liegt oberhalb von Fully und ist nur zu Fuss oder mit einer Transportseilbahn zu erreichen. Die Fusswege führen über 300 m abfallende Felswände, Geröllfelder und Wälder. Die weissen Sorten werden direkt im Rebberg gepresst und der Saft über eine Pipeline ins Tal geführt, die roten Trauben nehmen die Seilbahn.



domaine des carabiniers, Roquemaure (FR)

Das 50 ha grosse Familienweingut ist seit 1997 Bio- und seit 2009 Demeter zertifiziert. Angebaut werden ausschliesslich traditionelle Sorten in mehreren Gemeinden/Appellationen der südlichen Rhone. Sie keltern fruchtige trinkige Wein ohne Holzeinsatz. Die Leperchois sind in den 1920er Jahren aus der Toskana wegen der Wirtschaftskrise nach Frankreich gezogen und haben in den 1930er die ersten Reben gekauft. Heute ist mit Magalie und Fabien bereits die fünfte Generation am Werk. Der Name Domaine des Carabiniers ist eine Anlehnung an den Pferdestall der Päpstlichen Carabiniers der im 14. Jahrhundert dort stand, darum auch der Pferdekopf im Logo.



FiBL, Frick (CH)

Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau hat 2004 die Staatstrotte in Frick übernommen und macht seitdem nicht nur Versuchsweinbau, sondern baut auch Wein für den Verkauf an. Angebaut werden traditionelle und neue Sorten. Das diese biologisch bewirtschaftet werden und BioSuisse zertifiziert sind, liegt auf der Hand. Viele Erkenntnisse der Forschung fliesen direkt in die Arbeit von Winzer Andreas Tuchschmid ein und auch er liefert wichtige Erfahrungen aus der täglichen Arbeit. Sie verarbeiten rund 40 verschiedene Weine, gute die Hälfte davon aus eigenen Trauben, die Restlichen sind Lohnkelterungen und Versuchsweine. 



Martin Biovin, Ligerz (CH)

Bruno Martin ist ein Schweizer Biowein Pionier und kämpft bis Heute im Berner Seeland für die Akzeptanz des biologischen Rebbaus. Ich habe selten jemanden getroffen der so viel über Bio weiss und so vom Bio-Gedanken überzeugt ist wie er. Bruno Martin lernte ursprünglich Küffer, bevor er sich 1982 selbständig machte und begann die aus dem Familienbesitz stammenden Rebberge in Ligerz zu bewirtschaften. Von seinem Grossvater lernte er bereits in jungen Jahren, wie der natürliche Kreislauf einer Rebe funktioniert. Der ganzheitliche Zusammenhang von Boden, Pflanze, Weinbereitung und Weinqualität fasziniert und beeindruckte ihn so sehr, dass er 1989 seine Reben auf kontrollierten biologischen Anbau umstellte. Heute ist er längst bei der biodynamischen Anbauweise angelangt und ist auch weiterhin als Pionier unterwegs. Seit 2015 ist der Betrieb  Demeter zertifiziert. Sein Weingut umfasst 8ha Reben und 0,52ha Ökoflächen (Hecken, Hochstammobstbäume, Ruderalflächen). Diese Biodiversitätsförderflächen bilden ein wichtiges Nützlingsreservoir und helfen das Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen aufrecht zu erhalten. Angebaut werden nach wie vor einige traditionelle Sorten aber hauptsächlich neue resistente Rebsorten.



Weinbau Festiguet, Ligerz (CH)

In Ligerz verlässt man die Hauptstrasse und fährt durch die Reben von Ligerz hinauf Richtung Feste. Über mehrere Kurven, schmale Strassen und Waldpassagen erreicht man, nach einigen Zweifeln ob der Weg auch wirklich stimmt, das Weingut oberhalb der Kirche von Ligerz. Auf dem Weingut wird man mit einem wunderbaren Ausblick über das ganze Seeland belohnt. Gleich daneben befindet sich auch die alte Feste zu Ligerz von der das Weingut seinen Namen hat. Das Rebgut «Auf der Veste ob Ligerz» wurde zum ersten Mal 1801 erwähnt und ist seit 1834 im Besitz der Familie Teutsch. 1977 machten Rolf und Anita Teutsch-Amstutz das Weingut zu einem modernen Selbstkelterbetrieb, welches nun seit 2016 von Sohn Michael betrieben wird. Bewirtschaftet werden ca. 3ha, zudem seit dem Jahrgang 2020 Bio-Suisse zertifiziert. Aktuell spielen nach wie vor die europäischen Sorten Chasselas und Pinot Noir die Hauptsache. Als nachhaltige Sorte wird im grossen Stile bisher nur Regent angebaut, jedoch wird mit anderen Sorten bereits experimentiert. Der Regent wird zu 100% in Fässern aus Schweizer Eiche ausgebaut. 



Weingut Bertram isele,  Vogtsburg (DE)

Seit 1929 lieferten die Iseles ihre Reben bei der Genossenschaft ab, bis dies nach der Umstellung auf die biodynamische Wirtschaftseise 1973 und der Demeter Zertifizierung 1978 nicht mehr möglich war. 1985 wurde durch Philipp Isele das eigene Weingut gegründet, den Vater des heutigen Winzers Bertram Isele. Achkarren ist ein Stadtteil von Vogtsburg im Kaiserstuhl zwischen Wäldern und Rebbergen und unweit der französischen Grenze gelegen. Bewirtschaftet werden Reben auf einer Fläche von 4ha. Traditionell sind die Reblagen mit Burgunderrebsorten bestockt. Seit 1992 liegt der Fokus jedoch auf neuen robusten Rebsorten, welche ihnen aus ökologischer Sicht sehr am Herzen liegen. Aktuell werden auf ca. 1.2 ha 8 neue Sorten angebaut.



Weingut Roland und Karin Lenz, Uesslingen(CH)

Das Bioweingut Lenz ist mit seinen 26 ha verteilen auf 6 Gemeinden in 3 Kantonen eines der grössten Bioweingüter in der Schweiz. Weiter kommen noch einmal Trauben von fast 20 ha aus Partnerbetrieben hinzu. Aus 35 neuen Traubensorten werden rund 60 Weine hergestellt. Weiter ca. 600 Sorten wachsen in den Muttergärten als Testpflanzung. Ab dem Jahrgang 2021 werden zu 100% neue Sorten gekeltert. Rund 250'000 Flaschen werden jährlich abgefüllt, der Anteil an den weissen Trauben beträgt ca. 60%. Die Weingärten werden seit 2010 biologisch und seit kurzem biodynamisch, nach Demeter Richtlinien, bewirtschaftet. Das Weingut Lenz ist ein Vorzeigebetrieb wenn es um lebendige Weingärten und eine hohe Biodiversität geht. So gedeihen in den Rebbergen auch Nussbäume, Mandeln, Pfirsiche und andere Fruchtbäume. Das Weingut Lenz ist dank Erdwärme und Solarstromproduktion das erste autarke Weingut. 



Weingut kaufmann, NAHE (DE)

Als ich in München an einer Weinmesse auf der Suche nach Urban Kaufmann war, fand ich ihn ziemlich schnell. Die Weinflaschen mit dem roten Etikett stechen richtig in dem Etikettendschungel raus. Wer dann einem seiner Spitzenweine noch den Namen Tell gibt, der muss einfach Schweizer sein. Urban Kaufmann ist 2013 nach Hattenheim ausgewandert und hat dort als erster Schweizer ein VDP Weingut übernommen. Bis dahin hat er in Spitzenkäsereien Appenzeller hergestellt. Zusammen mit seiner Partnerin Eva Raps, die über 10 Jahre lang Geschäftsführerin des VDP war, haben sie das Weingut auf biodynamischen Weinbau umgestellt und sind seit dem Jahrgang 2017 Demeter zertifiziert. «Ich bin davon überzeugt, dass biodynamisch erzeugte Weine eine größere Komplexität am Gaumen bieten und mehr Trinkfreude bereiten» begründet Urban Kaufmann die Umstellung. Das Weingut Kaufmann ist eines der Vorzeigeweingüter für Riesling im Rheingau. Auf 20 ha wird auf 2/3 der Fläche Riesling angebaut und auf ca. 15% Pinot Noir. Pinot Noir ist eine Herzensangelegenheit und Urban Kaufmann keltert herausragende Rotweine die keinen Vergleich zu Scheuen brauchen. Weitere 10% sind mit Chardonnay, Pinot Gris und Pinot Blanc bestockt.



WeinGUt Seppi, Kaltern (IT)

Die Familie Seppi baut seit Generationen Trauben an und liefern diese der Genossenschaft ab, so wie es viele andere auch machen. Werner Seppi und Familie führt das Weingut seit 2002 und hat 2005 den Schritt zur Umstellung auf biodynamischen Anbau gemacht. Seit 2016 werden nun auch eigene Weine gekeltert, welche seit 2021 nun auch im eigenen Weinkeller ausgebaut werden können. Angebaut werden auf vier Lagen in Kaltern drei weisse und zwei rote traditionelle Sorten und daraus fünf Weine gemacht. Die Namen der Weine stammen von der Lage, auf der die Trauben wachsen. Ein ganz spezieller Anblick sind die Reben, welche noch traditionell in der Pergolaerziehung angebaut werden.



Weingut im Zwölberich, Langenlonsheim (DE)

Das Weingut im Zwölberich wird erstmals 1711 erwähnt und befindet sich etwas oberhalb der Nahe, einem Nebenfluss des Rheins. Das Gebiet ist ziemlich flach, weshalb zum Teil auch mit Maschinen gelesen werden kann.  Seit 25 Jahren wird biologisch und biodynamisch gearbeitet. Einen Zwölberich Rebberg erkennt man an den breiten Fahrgassen die den Reben zusätzlich Luft und Licht geben. Inhaber und Winzer ist Hartmut Heinz, welcher heute rund 30 ha Reben 3 km rund um das Weingut in 2 Gemeinden bewirtschaftet. Angebaut werden hauptsächlich weisse und rote traditionelle Sorten, doch mit Regent auch neue Sorten gepflanzt werden. Der Strom für das Weingut wird aus 100% erneuerbaren Quellen bezogen.



Weingut Zähringer, Heitersheim (DE)

Der Grundstein für das heutige Weingut wurde 1844 mit dessen kauf gelegt. In den 1960er Jahren konnte das Weingut Zähringer bis zu 1 Million Liter Wein lagern. 1987 wurde in einer Qualitätsoffensive das Weingut auf biologischen Anbau umgestellt und ist seit 2010 Demeter zertifiziert. Das Weingut wird nun in der 6. Generation von Fabian Zähringer geführt. Bewirtschaftet werden 50 ha Reben in der Region Markgräflerland. Speziell sind die Vierlig Weine die in einem Vierlig-Fass ausgebaut werden, deren Fassgrösse es nur im Markgräflerland gibt.