Schweiz

Der Schweizer Wein wird zum grössten Teil direkt ab Hof verkauft und im Handel ist nur ein sehr eingeschränktes Sortiment verfügbar. Das gilt speziell für den Bio-Wein. Das will ich ändern und ihnen ein breites Sortiment anbieten.

In der Schweiz haben wir viele interessante Weine und eine immer grösser werdende Anzahl Winzern die biologisch und/oder biodynamisch produzieren.

 

Die Rebfläche in der Schweiz beträgt knapp 15'000 ha (Tendenz sinkend) davon sind 1000 ha (15%) biologisch bewirtschaftet (Tendenz stark steigend). Rund 60% der Anbauflächen sind mit roten Rebsorten bestock, 40% mit Weissen. Im Durchschnitt werden rund 100 Millionen Liter Wein gekeltert was von Jahr zu Jahr sehr stark schwanken kann. 2017 waren es wegen Frost und Hagel nur 79 Millionen Liter. 

Die grössten Weinregionen sind das Wallis, Genf und die Waadt. Der Bio-Boom wird aber vor allem aus den Deutsch-Schweizer Regionen getrieben. Dort sind auch die meisten BioSuisse oder Demeter zertifizierte Betriebe zu finden.

 

Auf dieser Seite sollen Sie ein möglichst breites Sortiment an Schweizer Weinen finden. Doch die Auswahl der richtigen Partner ist nicht immer einfach. Darum hat meine Landkarte noch ziemliche Lücken die ich hoffe rasch möglichst für sie schliessen zu können.

 

 

Zur Förderung des Schweizer Weins hebe ich jeden Monat einen Schweizer Wein des Monats speziell hervor.

 


alle Schweizer Weine

Drei-Seen-Land

Die Region Drei-Seen-Land ist die Verbindung zwischen der Französischen und der Deutschen und die einzige zweisprachige Wein-Region. Die Anbaufläche von 975 ha (5% CH) erstrecken sich entlang des Neuenburger-, Bieler- und Murtensees. Wobei die Region Neuenburgersee fast 2/3 der Anbaufläche ausmacht. Das Wasser heizt die nahen nach Süden ausgerichteten Hänge auf und dadurch reifen die Trauben sehr gut aus.

Angebaut werden 55% Rot und 45% Weiss. Die beiden Hauptsorten sind Pinot Noir 447 ha und Chasselas 284 ha. Zusammen machen sie über 70% der Rebfläche aus. Der Rest teilen sich weitere ca. 40 Rebsorten, wovon bei einigen nur einzelne Hektaren angebaut werden. Eine weitere Spezialität zu Pinot Noir und Chasselas ist der "OEil-de-Perdrix, ein aus Pinot Noir Trauben gekelterter Neuenburger Rosé.

Deutschschweiz

Eine Eigenheit der Schweizer Weinbaulandschaft ist, dass 17 Kantone zu einer Weinregion zusammengefasst werden. Die Anbaufläche beträgt 2852 ha (19% CH). Das Gebiet reicht von Spiez im Kanton Bern (der Kanton Bern ist geteilt, die Region Bielersee gehört zum Drei-Seen-Land, der Rest zur Deutschschweiz) bis nach Graubünden.

In der Deutschschweiz haben die Roten Rebsorten mit 67% klar die Überhand gegenüber den Weissen mit 33%. Auch in der Deutschschweiz gibt es zwei Topsorten: Pino Noir mit 55% und Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner)  mit 16% sind die beiden Top-Sorten.

Da jeder Kanton oder jede Region seine Eigenheiten hat, macht es Sinn jede Region für sich zu betrachten. Einige wie die Bündner Herrschaft sind ihnen wohl besser bekannt, dafür hatten sie noch nie einen Aargauer oder Luzerner Wein im Glas. Auch das möchte ich ändern und ihnen die ganze Breite und Tiefe des Schweizer Weinbau zeigen. Natürlich BioLogisch.

 

Bündner Herrschaft

Trotzdem das nur 421 ha unter Reben stehen ist die Bündner Herrschaft eine der bekannten Regionen in unserem Land. Rebbau ist nur entlang des Rheins möglich wo das Klima dank den schützenden umliegenden Bergen mild ist. Die Böden sind kalkreich ähnlich wie im Burgund (Frankreich - teuerste Weinregion der Welt). Darum wird das Graubünden auch gerne das "Burgund der Schweiz" genannt.

Beherrschende Sorte ist mit über 70% der Anbaufläche der Pinot Noir. Ein weitere wichtige Sorte obwohl nur noch 5 ha damit Bestock sind ist die einheimische (autochthone) Rebsorte Completer. 

Die Bündner Herrschaft hat sich mit dem Projekt "Biovision 2020" zum Ziel gesetzt, den ganzen Rebbau bis 2020 auf den biologischen Anbau umzustellen. Aus diesem Grund gibt es in der Herrschaft eine breite Palette an Bioweinen.