Rotwein

Die grössten und teuersten Weine sind heute allesamt Rotweine (das war nicht immer so). In der Schweiz wird grundsätzlich zum Essen Rot getrunken. Beliebt sind Italien, Spanien und Frankreich mit einem riesigen Angebot an guten und weniger guten Weinen. Auch die Schweizer Rotweine erfreuen sich wachsender Beliebtheit wie Pinot Noir oder die Neuzüchtung Garanoir.

  

PIWI in Rot

Auch bei den Roten sind die pilzwiderstandsfähigen Sorten (PIWI) auf dem Vormarsch. Traditionelle Sorten sind zum Teil sehr pflege intensiv und brauchen grossen Pestizideinsatz. Einige werden in naher Zukunft wohl auch dem Klimawandel zum Opfer fallen. Aus diesem Grund werden im Bio-Anbau (aber nicht nur) auf Sorten gesetzt, die resistenter sind gegen Pilzbefall und Trockenheit.

Mir persönlich sind diese Sorten sehr wichtig und ich glaube fest daran, dass diese sich längerfristig durchsetzen werden. Es lohnt sich diese Sorten zu probieren, da diese zum Teil ein ganz andere geschmackliche Facetten aufweisen.

 

Rotwein ohne Holz

Bis vor ein par Jahren war der Ausbau von Roten im Holzfass Pflicht. Das ging soweit, dass die sortentypischen Düfte gar nicht mehr wahrgenommen werden konnten sondern total vom Holz überlagert wurden. 

Das hat dazu geführt, dass viele Konsument sich vom Holz abgewendet haben und Rote aus dem Stahltank bevorzugen. Viele Winzer in der Schweiz bieten ihre Basisweine ausschliesslich im Stahltank an und einige verzichten auch bei den Top-Roten auf Holz.

Leichte Rote aus Pinot Noir oder Lagrein (Südtirol) passen auch sehr gut zu Käse-Fondue oder für ganz mutige auch zu einem schönen Seefisch.

 

Pinot Noir
CHF 18.00 1
Aargauer Biowein - Hauswein
CHF 19.00 ab CHF 17.00 1
Pinot Noir 2016
CHF 15.00 ab CHF 10.00 1

Rotwein mit Holz

Zum Glück haben die Winzer heute verstanden, dass Holz eine Bereicherung für den Wein sein kann und interessante Geschmacksnuancen von Vanille, Karamell und Röstaromen beisteuern. Fast zu 100% wird Eiche-Hollz verwendet, einige Winzer experimentieren auch mit anderen Hölzern wie Akazie und Buche. Die Winzer variieren mit der Grösse der Fässer, mit neuen und gebrauchten Fässern und der Dauer des Fassausbaus.

Es lohnt sich auf Weine aus dem Holz nicht zu verzichten aber wählerisch zu sein. Rote die ohne Essensbegleitung genossen werden, dürfen gerne etwas mehr Holz haben und eine grosse Vielfalt an Aromen beisteuern. Rote zum Essen, die weniger Holz-Noten aufweisen, sind einfacher zu kombinieren.