Damit wir auch in Zukunft eine Zukunft haben

Autor: Christine Loriol

Format: Fester Einband

Herausgeber: elfundzehn

Seiten: 312

Veröffentlichung: 21.10.2019

CHF 34.00

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Inhalt

 Ernst Frischknecht ist Biopionier geworden, dabei hätte er 1972 seinen Betrieb in Tann-Dürnten am liebsten heimlich auf biologischen Landbau umgestellt. Aber Frischknecht war eben immer ein Fragender und Forschender. Er war Bauer, Biobauer und Politiker. 1993 hat er als Biosuisse-Präsident den ersten Vertrag mit Coop Naturaplan unterzeichnet und damit Geschichte geschrieben. Frischknecht ist oft zu weit gegangen und manchmal auch - vielleicht gerade deshalb - zu wenig weit gekommen. Er traut den Generationen, die nach ihm kommen etwas zu. Christine Loriol stellt ihn, sein Wissen und seinen Weg ins Zeitgeschehen: Die Klimabewegung sowie die jüngste «grüne Welle» verleihen diesem Buch Aktualität und Dringlichkeit. Es geht um Verantwortung und Vertrauen, um Zukunft und um Zuversicht. Ernst Frischknecht hat dazu etwas zu sagen. 

 

Autorin

Christine Loriol, *1960, lebt und arbeitet in Zürich im Kreis 5. Sie ist u.a. in Rapperswil-Jona aufgewachsen und kennt das Zürcher Oberland gut. Als Ernst Frischknecht nochZürcher Kantonsrat war, war sie Journalistin bei Radio Zürisee und Radio 24. Sie ist seit mehr als zwanzig Jahren mit eigener Firma selbständig tätig als Texterin, Ghostwriterin, Kommunikationsberaterin und Coach. Ihr Metier ist denken, schreiben, reden.

 

Mein Kommentar

Wer Sich dafür interessiert wie der biologische und biodynamische Anbau entstanden ist und was für Personen dahinterstanden dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es gibt nur wenige Menschen, die sich in der Schweiz so verdient gemacht haben für den biologischen Landbau. Was Ernst Frischknecht aus seinem Leben erzählt ist zum Teil schockierend.

Wie er angefeindet, beleidigt und beschimpft wurde nur weil er etwas machen wollte was nicht der gängigen Leere entspricht ist unglaublich. Es braucht viel Überzeugung und Vertrauen in den Weg den man geht wenn man so etwas aushalten will.

 

Im Buch wird der Weinbau nicht erwähnt da Ernst Frischknecht in der Landwirtschaft zuhause war. Ich weiss aber aus Gesprächen mit Bruno Martin, der am Bielersee einen ähnlichen Weg ging, dass auch er diese Anfeindungen erlebt hat.